RaPEQ

Name des Projekts Rapssaat als einheimische Quelle von hochwertigem Protein für die menschliche Ernährung: Material, Kommunikation und Management
Dauer 01.11.2016 bis 31.10.2019
Koordinator Universität Bielefeld (Prof. Bernd Weisshaar)
Partner NPZ Innovation GmbH, Universität Gießen, Universität Göttingen,
Technische Universität München, Pilot Pflanzenöltechnologie Magdeburg e.V., Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., Symrise AG (assoziiert)
R

aps ist eine wichtige in Deutschland angebaute Ölsaat. Neben einem hohen Ölanteil enthält Raps viel hochwertiges Protein, das bisher nur als Futtermittel genutzt wird. Ziel des RaPEQ-Projektes ist die Erarbeitung neuer Einsatzmöglichkeiten für das ernährungsphysiologisch wertvolle Rapsprotein als Lebensmittel.

Gezielte Ansätze der molekularen Züchtung werden sowohl den Proteingehalt von Rapssaat erhöhen als auch die Qualität der Proteinfraktionen verbessern. Mittels molekularer Sensomik wird der Gehalt an sensorisch unerwünschten, in Lebensmitteln störenden Komponenten reduziert, ohne dass Ölausbeute noch Rapsölqualität negativ beeinflusst werden. Eine Optimierung des Napin-Cruciferin-Verhältnisses soll neue lebensmitteltechnologische Potentiale für Rapsprotein eröffnen.

Ein verbesserter Proteinisolierungsprozess soll sowohl eine hohe Protein- als auch eine hohe Ölausbeute ermöglichen. Neu zu entwickelnde bzw. anzupassende Analysenmethoden für lebensmitteltechnologische Eigenschaften, antinutritive Komponenten sowie von sensorischen Eigenschaften werden zu besseren Applikationsmöglichkeiten verschiedener Rapsproteinprodukte beitragen, wobei die Herstellung von texturierten Fleischanalogen im Fokus steht. RaPEQ wird beitragen, den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken und wird Beiträge zum Aufbau der wissensbasierten Bioökonomie leisten.